In meiner Praxis in Wiesbaden biete ich eine Suchtakupunktur gegen das Rauchen an.
Es werden Ohrakupunkturpunkte entweder in mehreren Therapiesitzungen mit Einmalnadeln (alternativ mit Lasernadeln) gereizt, oder Dauernadeln benutzt, welche einige Tage in der Ohrmuschel verbleiben.
Die Reizung der Suchtpunkte mittels einer Laserakupunktur ist vor allem bei sehr schmerzempfindlichen Patienten ist eine gute Alternative.
Alle dieser Methoden zeigen sehr gute Erfolge bei der Nikotinentwöhnung.
Der Vorteil der ersten Methode ist ein psychologischer. Der Patient erfährt durch die regelmäßigen Therapiesitzungen eine psychologische Hilfestellung durch den Arzt. Er empfindet gleichzeitig eine innere Verpflichtung, da er ein Versagen gegenüber dem Arzt zugeben muss, der Arzt erweitert sozusagen sein Über-Ich.
Auch bei der Ohrakupunktur mit Dauernadeln ist nach einigen Tagen eine Kontrolle erforderlich, um den Sitz der Nadeln zu überprüfen und eventuelle Infektionen zu erkennen.
Voraussetzung für den Erfolg einer Akupunktur gegen das Rauch ist die Motivation des Patienten.
Ist diese Motivation vorhanden, bietet die Akupunktur eine sehr gute Hilfestellung mit dem Rauchen dauerhaft aufzuhören.
Hört man auf zu Rauchen, kommt es in den ersten Tagen durch den Entzug des Nikotins zu innerer Unruhe, Nervosität, Schweißausbrüchen, Muskelzittern und Überreiztheit.
Die Überreiztheit kann vor allem für den Partner belastend sein – oft wird der Patient durch diesen aufgefordert, doch bitteschön mit dem Rauchen wieder anzufangen – keine sehr gute Motivationshilfe!
Diese Entzugserscheinungen werden durch die Akupunktur deutlich abgemildert.
Außerdem wird das Verlangen zu Rauchen erheblich gemindert, bei manchen Patienten kommt es sogar zu einer regelrechten Abneigung gegen Zigaretten.
Ist die Phase des körperlichen Entzugs überwunden, kann es in den darauf folgenden Wochen und Monaten trotzdem zu Rückfällen kommen.
Wenn man als ehemaliger Raucher darüber weiß, ist es sehr viel einfacher mit solch einem Verlangen umzugehen. Ich empfehle in solchen Fällen, die Akupunktur zu wiederhohlen – meist genügt dann eine Akupunktursitzung um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Zum Ablauf der Behandlung ist es wichtig vor der ersten Akupunktur mindestens 24 Stunden nicht geraucht zu haben. Die Suchtpunkte, vor allem der „Begierdepunkt“ am Ohr ,werden dadurch „aktiv“ und sind sicherer zu lokalisieren.
Außerdem sollte der Raucher in seinem privaten und beruflichen Umfeld alle Vorkehrungen treffen, welche ihm sein Vorhaben erleichtern.
Idealerweise hört man zusammen mit dem Partner auf, wenn dieser auch Raucher ist.
Ein rauchender Partner am Frühstückstisch ist wohl eher kontraproduktiv!
Auch die Reserveschachtel Zigaretten in der Schublade zeugt nicht unbedingt vom Glauben an seine eigene Stärke.
Ich halte es auch für sinnvoll seine Umgebung aktiv anzusprechen und über sein Vorhaben mit dem Rauchen aufzuhören, zu informieren.
Wenn Sie in meine Praxis nach Wiesbaden kommen, werden in einem ersten Gespräch die Art der Therapie und der Therapieablauf besprochen.
Der nächste Termin ist dann die erste Akupunktursitzung. Bei einer Therapie mit Dauernadeln werden diese nach 5-7 Tagen kontrolliert und eventuell ersetzt.
Bei einer Therapie mit Einmalnadeln oder Lasernadeln werden meist 4 Akupunktursitzungen im Abstand von 3-4 Tagen geplant.
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